OKALUX Unternehmensentwicklung

Die Anfänge

1963: Das Textilunternehmen Heinrich Otto KG sucht nach einem neuen Geschäftsbereich außerhalb der eigenen Branche. In der Tochterfirma Fils-Textil experimentiert eine Abteilung mit Hohlfasern aus Polyestergranulat (Kapillaren).

1964: Das erste Produkt entsteht: OKALUX. Hierfür werden Hohlfasern zu Platten zusammengepresst und in den Zwischenraum von Isolierglasscheiben eingelegt. Es überzeugt mit besonders lichtstreuenden und wärmedämmenden Eigenschaften.

1965: Die ersten Kapillarprodukte werden auf einer Umweltmesse in Düsseldorf der Öffentlichkeit präsentiert. Die Resonanz übertrifft alle Erwartungen.

OKALUX wird als eigenes Unternehmen gegründet. Der Name setzt sich aus den Anfangsbuchstaben des Abteilungsnamens und dem lateinischen Wort für Licht zusammen – Otto Kapillar Lux. Die Produktion befindet sich in einer Garage in Kreuzwertheim. OKALUX hat gerade einmal fünf Mitarbeiter.

1971: OKALUX baut eine eigene Produktionsstätte in Marktheidenfeld. Das Unternehmen hat inzwischen etwa 30 Mitarbeiter und die ersten Handelsvertreter.

Frühe 70er Jahre: OKALUX beliefert Bauprojekte für Europas größten Verpackungshersteller Schmalbach-Lubeca sowie für die Olympischen Spiele in München – zwei wichtige Aufträge, die den Unternehmenserfolg ebnen.

 

 

Etablierung am Markt

1974: Erste Auslandsvertretungen entstehen in Österreich und der Schweiz.

1976: OKALUX präsentiert erstmals seine Produkte bei der Weltleitmesse BAU in München.

Ab 1976: Das kontinuierliche Wachstum von OKALUX spiegelt sich auch in regelmäßigen Erweiterungen des Firmensitzes wider. Etwa alle fünf Jahre werden neue Produktions- oder Lagerhallen errichtet. Ein Meilenstein ist auch 1994 der Bau eines modernen Verwaltungsgebäudes.

1976-1980: Der Wirkungskreis wächst – Auslandsvertretungen in Frankreich und Großbritannien kommen dazu.

1980: OKALUX beschäftigt nun 60 Mitarbeiter

Anfang der 1980er Jahre: Internationale Aufträge gehören früh zum Projektportfolio: ab 1981 Sanierung des Westminster Palace in London, 1984 Erweiterung des Museum of Modern Art in New York.

Mitte der 1980er Jahre: Energetisch optimierte Gebäudehüllen rücken in den Fokus der Öffentlichkeit. Das Produkt der Stunde ist OKASOLAR – ein Isolierglas mit integriertem Lichtlenksystem.

Ab 1988: OKALUX bringt eine vielbeachtete Produktinnovation auf den Markt: TWD-Fassaden (Transparente Wärmedämmung), wie hier in der Jugendbildungsstätte Windberg im bayerischen Wald.

Ende der 1980er Jahre: Ein wichtiger Meilenstein: Das Mercedeswerk in Rastatt mit dem bis dato umfangreichsten Auftragsvolumen in der Unternehmensgeschichte – 30.000 Quadratmeter OKALUX.

1991: OKALUX ist mittlerweile an Bauprojekten auf der ganzen Welt beteiligt. Mit dem Temasek Polytechnikum in Singapur von James Stirling, Michael Wilford and Associates gelingt der Sprung nach Asien.

1995: OKALUX baut eine Auslandsvertretung in den USA auf.

 

 

Weichen für die Zukunft stellen

2000er Jahre: Das internationale Geschäft wird durch zahlreiche neue Vertretungen außerhalb des deutschsprachigen Raumes verstärkt.

2000: Ein Highlight: Die aufwändige Überkopfkonstruktion des Great Court im British Museum London von Foster + Partners.

2002: Gemeinsam mit dem Architekturbüro Mahler Günster Fuchs entsteht OKAWOOD Holzraster, ein Glaselement mit einer filigranen Holzrastereinlage.

2004: OKATECH Streckmetall entsteht in Zusammenarbeit mit dem Architekten Rem Koolhaas. Die Verglasung mit Streckmetalleinlage unterstreicht die technizistische Anmutung der Seattle Central Library.

2005: OKALUX setzt mit OKACOLOR als erstes Unternehmen überhaupt Digitaldruck auf Glas ein.

2006: OKALUX beschäftigt rund 100 Mitarbeiter weltweit.

2008: OKAGEL ergänzt das Produktportfolio. Ein extremes Anwendungsbeispiel für das mit Aerogel gefüllte Isolierglas ist die britische Forschungsstation Halley VI in der Antarktis.

2009: Das Unternehmen investiert in eine vollautomatische, hochmoderne Fertigungslinie. Diese ergänzt den händischen Manufaktur-Betrieb.

 

 

Verstärkte Internationalisierung und Innovationen

2010: OKALUX lässt in Syracuse im Bundesstaat New York ausgewählte Produkte für den nordamerikanischen Markt produzieren.

Erfolgreiche Umsetzung des ersten Projekts in Middle East: The Souk - Central Market in Abu Dhabi mit dem Architekten Sir Norman Foster.

Darüber hinaus wird OKALUX Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen.

2011: Kapillareinlagen von OKALUX sind bis heute ein Klassiker. Hier setzen sie die Baukörper der Cité de l‘Océan et du Surf wirksam in Szene.

2012: Stark in Großbritannien – John Godwin engagiert sich exklusiv für OKALUX in einem eigenen Büro VENA Ltd.

2013: OKALUX hat sein erstes Patent angemeldet: OKASOLAR F für moderne Dreifach-Isolierverglasungen.

2014: Mit der OKALUX North America LLC wird die erste Tochtergesellschaft in Nordamerika gegründet (New York).
OKALUX präsentiert ein zukunftsweisendes multifunktionales Modul, das mehrere Einlagen in einem einzigen Verglasungselement integriert.

2015: Das größte Projekt der OKALUX Geschichte mit über 16.000 m2 OKAWOOD Isolierverglasung: Das New York Presbyterian Hospital in den USA.

OKALUX feiert 50jähriges Jubiläum!

2016: Bei Maggie's Cancer Centre von Steven Holl kommen zum ersten Mal J-förmig gebogene Isoliergläser mit Kapillareinlage zum Einsatz - Weißglas mit Satinierung, Digitaldruck und einer Vielzahl unterschiedlicher Randverbünde.

2017: Das Sonnenschutzraster OKASOLAR 3D wird auf der Weltleitmesse für Architektur BAU 2017 in München vorgestellt.