© Karin Jobst / Rocket-Photos
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Projekt

Eli & Edythe Broad Art Museum - Michigan State University

Auftragsvolumen

216 m²

Architekten

Zaha Hadid Architects
Integrated Design Solutions Michigan

Anwendung

Dach | Oberlicht

Gebäudetyp

Museum

Eli & Edythe Broad Art Museum - Michigan State University

East Lansing, Michigan, USA

Skulpturales Gebäude für die Kunst – Im Foyer des neuen Eli & Edythe Broad Art Museums sorgt OKAGEL für eine gleichmäßige Belichtung bei optimalem Wärmeschutz

Scharfe Kanten, Faltungen, schräge Wände – das neue Museum für Kunst auf dem Gelände der amerikanischen Michigan State University präsentiert sich als expressive Skulptur mit einer plissierten Edelstahlfassade. Entworfen vom renommierten Büro Zaha Hadid Architects aus London überzeugt der Bau aber nicht nur durch sein markantes Äußeres. Auch das Innere beeindruckt durch eine Landschaft aus unterschiedlich inszenierten Räumen. So werden die Besucher zum Beispiel in einem dreigeschossigen Foyer empfangen, in dem eine angenehm sanfte Lichtstimmung herrscht. Der Grund hierfür liegt in der besonderen Ausführung des Oberlichts über dem Haupttreppenhaus: Das Isolierglaspaneel OKAGEL von OKALUX streut das einfallende Tageslicht gleichmäßig in den Raum und passt durch sein ansprechendes Erscheinungsbild bei Tages- und Kunstlicht hervorragend in die anspruchsvolle Architektur.

Die Michigan State University gehört zu den größten und bedeutendsten Hochschulen der USA. Als Ergänzung zu den zahlreichen Bauten für Forschung und Lehre sollte auf dem Campus auch ein Museum für die umfangreiche Kunstsammlung der Universität entstehen, gestiftet von dem US-Milliardär Eli Broad. Den 2007 ausgeschriebenen Wettbewerb konnte das Büro der Pritzker-Preisträgerin Zaha Hadid für sich entscheiden.

Inspiriert von der Topographie des Geländes mit einem vielfältigen System aus Wegen, Fußpfaden und Blickbeziehungen entwickelten die Architekten einen scharfkantig geformten Baukörper. Die äußere Hülle besteht aus Glaselementen und Edelstahlpaneelen, deren Falten und Lamellen unterschiedlich ausgerichtet sind. Damit spiegelt die Fassade das umgebende Wegenetzwerk mit seinen vielen Richtungswechseln wider und bildet einen klaren Kontrast zu den benachbarten Hochschulgebäuden im traditionellen Backsteinstil.

Im Inneren des Museums spielen die Weg- und Blickachsen eine ebenso große architektonische Rolle. Zaha Hadid Architects schaffen eine Vielfalt an Räumen, die den Kuratoren verschiedenste Gestaltungsmöglichkeiten für Dauer- und Wechselausstellungen eröffnet. Insgesamt stehen knapp 4.300 Quadratmeter für die Kunstobjekte der Universität zur Verfügung.

Besucher gelangen entweder vom West- oder Osteingang zunächst in das zentrale Entree. Von hier führt der Weg weiter durch das lichtdurchflutete, repräsentative Haupttreppenhaus in die oberen Stockwerke. Der hohe, offene Treppenraum verbindet alle drei Ebenen des Museums miteinander. Besonderen Wert legten die Architekten auf die Ausführung des verglasten Oberlichts. Dieses sollte nicht nur das einfallende Tageslicht gleichmäßig in das Foyer streuen, sondern auch beste Wärmedämmwerte aufweisen. Zudem war eine elegante Optik gefragt. Die Wahl fiel deshalb auf das Hochleistungsisolierglas OKAGEL von OKALUX. Im Scheibenzwischenraum befindet sich ein Silika Aerogel, das außergewöhnliche physikalische Eigenschaften aufweist. Das innovative Material streut das Tageslicht gleichmäßig in den Raum, darüber hinaus wirkt es hochwärmedämmend und schallisolierend. Auch verhindert die Gitterstruktur des Aerogels die Konvektion im Scheibenzwischenraum – so erreicht OKAGEL gleichbleibend gute Wärmedämmwerte, sogar bei Überkopfverglasungen.

Dank dieser Eigenschaften eignet sich OKAGEL bestens für den Einsatz in Gebäuden, bei denen optimale Tageslichtbedingungen, Energieeffizienz und ein hoher Nutzerkomfort im Vordergrund stehen. Und die attraktive Erscheinung der transluzenten Paneele passt hervorragend zu einer modernen, qualitätsvollen Architektursprache.

Im November 2012 öffnete das Eli & Edythe Broad Art Museum seine Türen und lädt seither die Besucher ein, sowohl die vielfältige Kunst zu genießen, als auch die spektakuläre Architektur mit ihren verschiedenen Raum- und Lichtsituationen zu erkunden.

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