© Ali Moshiri
© Ali Moshiri

Projekt

Kaufhaus SPORT OKAY

Auftragsvolumen

1.800 m²

Architekten

Tatanka GmbH - Wolfgang Pöschl,
Joseph Bleser, Thomas Thum

Fertigstellung

2004

Anwendung

Fassade

Kaufhaus SPORT OKAY

Innsbruck, Österreich

Das Missing Link in der Prachtstraße

Das Sporthaus OKAY schließt eine jahrzehntelang klaffende Baulücke in der Prachtstraße der Innsbrucker Altstadt. Seine kubische Form ist die unmittelbare Antwort auf historische und stadträumliche Vorgaben. Mit seinem klaren Charakter inszeniert das Gebäude die geschichtsträchtige Umgebung mehr noch als sich selbst. So wird die gegenüber liegende Servitenkirche nun wie früher durch zwei enge Gassen wahrgenommen, erst dies macht die Lage des Kirchturms und eines Nebenaltars wieder verständlich. Auch die barocke Fassade des Taxispalais erscheint durch den Neubau in monumentalem Maßstab und lässt bislang übersehene Details wieder wahrnehmen.

Die Materialität des Objekts folgt dem Motto "ein Stück Gletscher in der Innsbrucker Altstadt". Die gläserne Hülle ist transluzent und gibt dem Gebäude Leichtigkeit und eine besondere Ausstrahlung. Sie ist für die Akzeptanz, die das Objekt in seiner historischen Umgebung erfährt, ausschlag­gebend. Kein Bauwerk in der Altstadt wird so oft von Passanten mit den Händen betastet wie das neue Sporthaus. Entscheidend für den visuellen Eindruck ist eine U-Profil­verglasung mit dreischichtiger OKAPANE-Einlage. Sie sorgt auch im Inneren des Gebäudes für ein atmosphärisches Tageslichtklima, das eine Inszenierung des Ladengeschäfts mit Kunstlicht zulässt.
Die Verglasung mit der Einlage aus OKAPANE - einer Kapillarstruktur aus transparentem PMMA (Acryl) - zeichnet gute bauphysikalische Werte aus. Sie erreicht einen U-Wert von 0,4 W/m², einen g-Wert von 9 % und eine Lichttransmission von 6 % und trägt auf diese Weise zur energetischen Optimierung des Innsbrucker Sporthauses bei. 

Referenzen