© krischerfotografie
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Projekt

Kö-Bogen

Auftragsvolumen

78 m² | 70 m² | 27 m²

Architekten

Daniel Libeskind AG

Fertigstellung

2013

Anwendung

Fassade | Oberlicht | Dach

Kö-Bogen

Düsseldorf, Deutschland

Dynamisierter Raum – Effektive Tageslichtnutzung im Kö-Bogen mit OKASOLAR

Daniel Libeskind ist bekannt für seine expressiven Bauten. In Düsseldorf hat er zwischen dem Hofgarten und dem Schadowplatz, in unmittelbarer Nähe zur Düsseldorfer Einkaufsmeile Königsallee, den sogenannte „Kö-Bogen“ entworfen. Das sechsgeschossige Ensemble besteht aus einem  größeren und einem kleineren Baublock und soll zwischen Fluss und Park im Norden sowie dem südlich angrenzenden städtischen Raum vermitteln. 

Bekannt geworden ist Libeskind mit seinen gezackten Fassadeneinschnitten. Beim Kö-Bogen segmentieren soge­nannte „Cuts“ die ansonsten glatte und bündige Gebäudehülle. Der Wechsel zwischen vertikal und horizontal betonten Fassadenflächen löst die geschwungene Außenhaut in kleinere Einheiten auf und den Passanten bieten sich immer wieder überraschend neue Ansichten.

Die unteren Geschosse des Kö-Bogens sind dem Einzelhandel vorbehalten. Darüber befinden sich im kleineren Baublock vom zweiten bis zum fünften Obergeschoss hochwertige Büros. Im größeren Haus wird in den beiden oberen Geschossen gearbeitet. Gerade die Büronutzung erfordert bei der Tiefe der Baublöcke eine optimale Nutzflächen- und Lichtplanung. Um die Tageslichtsituation im Innenraum zu optimieren, wurde ein Teil der horizontalen Lichtbänder mit OKASOLAR W ausgestattet. Feststehende, verspiegelte Lamellen im Scheibenzwischen­raum der Funktionsgläser verhindern die direkte Einstrahlung des Sonnenlichts. Durch den spezifischen Lamellenquerschnitt wird bei hohem Sonnenstand ein Teil der Strahlung nach außen zurück reflektiert, der Wärmeeintrag ins Gebäude reduziert sich deutlich. Damit sinkt auch die Kühllast des Gebäudes. Steht die Sonne hingegen niedrig, fällt das Tageslicht teils in den Raum, teils wird es nach oben an die Decke umgelenkt und damit diffus und tief in den Raum gestreut. Durch die gute Ausleuchtung mit Tageslicht verringert sich der Bedarf an Kunstlicht. So verbessert OKASOLAR die Energiebilanz und verhilft den Mitarbeitern ganzjährig zu angenehmen Arbeitsbedingungen.

Referenzen