© Tim Meier Photography
© Tim Meier Photography

Projekt

Kulturhaus

Auftragsvolumen

760 m²

Architekten

Werket Arkitekter AB

Fertigstellung

2014

Anwendung

Fassade

Kulturhaus

Kungsängen, Schweden

Transparenz in Kupfer - Das Kulturhaus in Kungsängen fasziniert durch variierende Licht- und Farbstimmungen – dank der Fassadenverglasung OKATECH von OKALUX.

Wer sich tagsüber dem neuen Kulturhaus im schwedischen Kungsängen nähert, erlebt einen klar gegliederten Gebäudekubus, dessen kupferfarbene Fassade von spiegelnder Homogenität geprägt ist. Umso überraschender erscheint dem Besucher die lichtdurchflutete Weite der großflächigen Innenräume beim Betreten des Neubaus. Erst dann wird deutlich, dass die metallisch glänzenden und zunächst opak wirkenden Außenflächen tatsächlich transparente Glasfassaden darstellen, die freie Sicht auf die umgebende Stadt bieten. In der Dunkelheit hingegen gleicht das erleuchtete Gebäude von außen einer filigranen Lichtskulptur, die vielfältige Einblicke bis in die Tiefe des Raums ermöglicht. So erhält das bei Tageslicht homogene Fassadenbild abends durch die Differenzierung zwischen beleuchteten Räumen und dunklen Teilflächen an aussteifenden Wänden und Treppenhauskernen eine höchst lebendige Struktur. Erreicht werden diese unterschiedlichen Erscheinungsbilder und Sichtbeziehungen durch die OKALUX - Fassadenverglasung aus OKATECH Isolierglas mit funktioneller Kupfer-Streckmetalleinlage.

 

 

Fließende Raumstrukturen

Das Kulturhaus entstand nach Plänen von Werket Arkitekter AB aus Uppsala, als Anbau an das Rathaus des Gemeindeverbands Upplands-Bro. Das umfangreiche Raumprogramm aus Bibliothek, Theatersaal, Ausstellungs- und Workshopbereichen sowie Gastronomie und großzügigen Freiflächen erforderte den Bau von sieben Geschossen mit insgesamt 22.000 m² Nutzfläche. Doch dank der zurückspringenden Obergeschosse fügt sich das stattliche Volumen maßstäblich sehr harmonisch in die gewachsene Stadtstruktur ein.

Im Gebäudeinneren sind die verschiedenen Funktionen bewusst nicht scharf voneinander getrennt. So gehen beispielsweise eine breite, als große Sitz- und Kommunikationsfläche gestaltete Treppe, das Café sowie die Lese- und Computerecken fast schon spielerisch ineinander über. Um diese fließenden, bis in die Tiefe des Grundrisses reichenden Raumstrukturen ausreichend mit Tageslicht versorgen zu können, entschieden sich die Architekten für eine transparente Fassade aus geschosshohen OKATECH Funktionsgläsern mit einer Einlage aus Kupfer-Streckmetall im Scheibenzwischenraum. Das Dreifach-Isolierglas stellt den gerade in Skandinavien wichtigen hohen winterlichen Wärmeschutz und zugleich auch den nötigen Absturzschutz sicher.

Architektur mit Licht, Transparenz und Farbe

Die Wirkung der Kupfereinlage fasziniert in mehrerlei Hinsicht: Grundsätzlich funktioniert die asymmetrisch ausgestellte Metallperforation als effektiver Sonnenschutz und richtungsselektives Tageslichtsystem. Sie führt zu einem unverwechselbaren, von besonders weich gestreutem Tageslicht geprägten Lichtcharakter im Gebäudeinneren. Gelungen ist auch die Kombination aus Durchsicht und Sichtschutz: Während OKATECH freie Sicht von innen nach draußen bietet, verhindert es tagsüber die Einsicht von außen. So konnte die Privatsphäre im Innern betont werden. Die typischen Farbnuancen des Kupfers runden die angenehme Atmosphäre ab – sowohl im Innenraum bei Tag als auch bei der nachts stattfindenden Leuchtwirkung nach außen.

 

 

Referenzen