© Jürgen Krall Photographie
© Jürgen Krall Photographie

Projekt

Landesamt für Finanzen - Diensstelle Landshut

Produkt

OKASOLAR W

Auftragsvolumen

168 m²

Architekten

wulf Architekten GmbH

Fertigstellung

2011

Anwendung

Fassade | Oberlicht

Landesamt für Finanzen - Diensstelle Landshut

Landshut, Deutschland

Kraftvolle Ruhe

Das neue Landesamt für Finanzen in Landshut spricht eine klare, nahezu archaisch anmutende Formensprache: Geometrische Strukturen und lineare Elemente prägen den Charakter des Gebäudes. Der quadratische Block mit geräumigem Vorplatz befindet sich in direkter Nähe zur dicht bebauten Landshuter Altstadt. Das Stuttgarter Büro wulf architekten hat den für repräsentative Bauten ortsüblichen Typus des Hofhauses konsequent umgesetzt. So präsentiert sich der fünfgeschossige Neubau als Atriumhaus in Betonskelett­bauweise mit einem Innenhof als zentralem Bezugspunkt.

Trotz seiner kompakten Form wirkt der Baukörper elegant und differenziert. Die reliefartige Gestaltung der Fassade mit dem harmonischen Rhythmus der schräg gestellten, hochformatigen Fenster betont die Horizontale. Eine Gegenbewegung dazu bilden das über der Eingangsseite zurückversetzte Dachgeschoss und die geschossweise nach oben in feinen Nuancen dunkler werdenden Aluminiumelemente.

400 Mitarbeiter haben in dem Neubau ihren Arbeitsplatz. Schulungsräume und eine Cafeteria ergänzen das Raumange­bot. Foyer, Cafeteria, eine großzügige Treppe sowie der innere Ring der zweibündig organisierten Büroräume sind zum Innenhof ausgerichtet. In den oberen Geschossen werden die Einzelbüros durch einen zentralen Flur erschlossen, der durch die Oberlichter der angrenzenden Zimmer natürliches Licht erhält.

Um die Büroräume optimal mit Tageslicht zu versorgen, sind die Oberlichtbereiche der Innenhof-Bandfassaden über alle Geschosse mit dem Funktionsglas OKASOLAR W von OKALUX ausgestattet. Mit seinen feststehenden Lamellen im Scheibenzwischenraum verhindert es die direkte Einstrahlung des Sonnenlichts. Durch den spezifischen Lamellenquerschnitt wird bei hohem Sonnenstand ein Teil der Strahlung nach außen zurück reflektiert, der Wärmeeintrag ins Gebäude reduziert sich deutlich. Steht die Sonne hingegen niedrig, fällt das Tageslicht teils in den Raum, teils wird es nach oben an die Decke umgelenkt und damit diffus und gleichmäßig bis tief in den Raum gestreut. Durch die gute Ausleuchtung mit Tageslicht reduziert sich der Bedarf an Kunstlicht. So unterstützt OKASOLAR W die gelungene Balance zwischen Sonnenschutz und Tageslichtnutzung und verhilft den Mitarbeitern ganzjährig zu angenehmen Arbeitsbedingungen.

Referenzen