© Camenzind Gräfensteiner Architekten
© Camenzind Gräfensteiner Architekten

Projekt

Seewürfel Seefeldstraße 277-281

Standort

Zürich, Schweiz

Auftragsvolumen

660 m² (Curupixa) | 580 m² (Makore Pommele) |580 m² (Bambus) | 49 m² (Meranti)

Architekten

Camenzind Evolution Ltd.

Fertigstellung

2004

Anwendung

Fassade

Seewürfel Seefeldstraße 277-281

Zürich, Schweiz

Züricher Würfel – Neues Isolierglas mit Furnier im Scheibenzwischenraum

Den neuen Blickfang am Zürichsee bilden acht in Holz gefasste Würfel des Schweizer Architekturbüros Camenzind Evolution. Auf gut 6.000 m2 Nutzfläche beherbergen sie großzügige Büros, aber auch acht luxuriöse Wohnungen in den Obergeschossen mit schönem Blick auf den See. Charakteristisch ist neben der Materialwahl vor allem die Balance zwischen einheitlicher Architektur­sprache und Individualität der Gebäude. Die acht Baukörper unterscheiden sich in Form und Größe, folgen aber den gleichen Grundregeln für Fenstereinfassungen, Eingangsbereiche, geschlos­sene Fassaden usw. Da die Fensterzonen und Eingänge individuell ausgerichtet sind, hat jedes Gebäude einen der Umgebung angepassten Grundriss. Die Volumina variieren durch Auskragungen und Rück­sprünge von Geschossen und von einzelnen Raumeinheiten.

Holz, Glas und Faser­zement sind die grundlegenden Materialien der Fassaden­gestaltung. Faserzementplatten bilden in ihrem einheitlich hellen Grauton das durchgängige Element. Individua­lität schafft ein zweites Fassadenmaterial, das OKALUX auf Wunsch des Architekten entwickelte: OKAWOOD Holzfurnier. Holzglas­paneele mit unterschiedlichen exotischen Hölzern geben den Gebäuden emotionale Wärme. Heller Bambus, rötlichbraunes Makore mit wurzel­holzähnlicher Maserung und geradlinig gemasertes Curupixa liegen witterungsgeschützt im Scheiben­zwischen­raum der Isolierverglasung. Die individuelle Maserung des Holzes und sich ständig ändernde Reflektionen auf den insgesamt 2.000 m2 großen Glasflächen erzeugen einen lebendigen Eindruck und vermitteln Leichtigkeit in den Außenräumen. Die Bepflanzung der öffentlichen und halb­privaten Plätze nimmt diesen Ansatz auf. So entsteht ein gestalterisch schlüssiges Ensemble, das sich außerdem gut in die historisch gewachsene und eher kleinteilige städtebauliche Situation vor Ort einfügt.

Referenzen