©Mikkelsen Arkitekter A/S
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Projekt

Universität Kopenhagen - Damesalen

Produkt

OKALUX HPI

Auftragsvolumen

307 m²

Architekten

Mikkelsen Arkitekter A/S

Seitenempfehlung: 
www.mikkelsengroup.dk

Fertigstellung

2016

Anwendung

Fassade

Universität Kopenhagen - Damesalen

Kopenhagen, Dänemark

Symbiose von Alt und Neu

Mit seiner Fassade aus Multifunktionalen Modulen von OKALUX ergänzt der gläserne Neubau des Instituts für Sportwissenschaften und Ernährung harmonisch ein bestehendes, klassizistisches Ensemble auf dem Nørre Campus der Universität Kopenhagen.

Für OKALUX war die Erweiterung des Instituts für Sportwissenschaften und Ernährung eine Art Pilotprojekt. Erstmals kamen hier in der gesamten Gebäudehülle sogenannte „Multifunktionale Module (MFM)“ zum Einsatz. Das neue System macht es möglich, in einem einzigen Fassadenelement unterschiedliche OKALUX Produkte einzubetten und zu kombinieren – ohne zusätzliche Riegel. So kann die Gebäudehülle an gestalterische Wünsche und energetische Anforderungen exakt angepasst werden.

Verbesserte Forschungsbedingungen

Die Universität Kopenhagen verteilt sich innerhalb der Stadt auf mehrere Standorte. Der Nørre Campus liegt, wie der Name bereits andeutet, im nördlichen Teil der Metropole und wird seit 2009 nach einem Masterplan von Mikkelsen Arkitekter zur internationalen „Science City“ weiter entwickelt und ausgebaut. Gezielt werden einzelne Neubauten als Katalysatoren eingefügt; außerdem wird auf Nachverdichtung und effiziente Umstrukturierung gesetzt. Auch das Institut für Sportwissenschaften und Ernährung sollte mit einem Neubau qualitativ gestärkt werden.

Individuell angepasste Fassadenelemente

Um eine angenehme Arbeitsatmosphäre in den Innenräumen zu erhalten, sollten die Büros, Labor- und Forschungseinrichtungen mit möglichst viel blendfreiem Tageslicht versorgt werden. Darüber hinaus wünschten sich die Architekten, dass der Ausblick aus den Bereichen mit längerer Aufenthaltsdauer zur Straße in den öffentlichen Raum uneingeschränkt möglich sein sollte. Diese Vorgaben erfordern eine möglichst transparente Fassade ohne geschlossene Brüstungsbereiche. Die klimatischen Bedingungen in Nordeuropa fordern jedoch eine Hülle mit sehr gutem Wärmeschutz.

Auf der Suche nach einem Fassadensystem, bei dem sich Durchsicht, U-Wert und Tageslichteintrag exakt einstellen und an die Wünsche der Planer und Nutzer anpassen lassen, fanden Mikkelsen Architekter mit OKALUX die ideale Partnerfirma. Das Unternehmen ist bekannt dafür, gemeinsam mit Architekten Lösungen zu entwickeln, die genau auf das jeweilige Projekt abgestimmt sind.

Modulare Gestaltung

Ein Multifunktionales Modul (MFM) mit einer Kombination aus OKATECH HPI mit Streckmetall Alu und KAPILUX T schien optimal, um sowohl ausreichend Tageslicht nach innen zu bringen als auch den notwendigen Wärmeschutz zu erreichen. Die einzelnen Funktionsbereiche wurden als Teilbelegung ausgebildet und ohne Zusatzriegel exakt an der Stelle in das MFM eingebettet, wo ihre Funktionalität gewünscht war. Die KAPILUX-Einlagen im Oberlichtbereich, um Tageslicht weit nach innen zu streuen, und die OKATECH HPI-Einlagen mit Streckmetall Alu in den Bereichen, die keine Transparenz verlangen. So erreicht die Glasfassade ähnlich gute Wärmedämmwerte wie eine massive Mauerwerkswand. Die HPI-Einlagen erreichen Ug-Werte von 0,3 W/m²K, die Kapillar-Einlagen von 0,7 W/m²K und die transparenten Bereiche erzielen Werte von 0,8 W/m²K.

Die an der kompletten Fassade genutzten Multifunktionalen Module sind nicht nur in höchstem Maße funktional. Stig Mikkelsen weiß insbesondere zu schätzen, dass sie auch seinen ästhetischen Vorstellungen genau entsprechen und die übergeordnete gestalterische Idee mit transportieren.

 

 

Referenzen